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Marktinfo 11. Januar 2019

Der Währungsanstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar auf über 1,15 förderte zuletzt den EU-Import und bremst den Export aus. Dadurch geriet Weizen an der Matif weiter unter Druck. Das zollfreie EU-Importkontingent in Höhe von 1,175 Mio. t Mais aus der Ukraine wurde bereits voll ausgeschöpft. Die offizielle brasilianische Sojaproduktionsschätzung durch CONAB für 2018/19 fiel gestern mit 118,8 Mio. t höher aus, als die letzten Markterwartungen (u.a. hatte AgRural 116,9 Mio. t geschätzt). In der Ukraine und in Südrussland werden die Anbauflächen für Wintergetreide trotz regional frostiger Bedingungen (unter -15 Grad C) von einer ordentlichen Schneedecke geschützt. Zu Handelsbeginn macht Weizen an der Matif die gestrigen Verluste anteilig wett.

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