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Börsenkurse

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Alle Preise und Notierungen ohne Gewähr, Börse:NYSE Liffe Paris. Die Daten sind 15 Minuten zeitverzögert.

Auf der Ölsaatenseite gaben die Kurse insgesamt weiter kräftig nach. Brasiliens Sojabohnenernte wird von Agroconsult mittlerweile auf 107,8 Mio. t geschätzt (USDA zuletzt 104,0 Mio. t). Ägypten hat 360 tsd. T Weizen aus Russland und Rumänien gekauft. Im Rahmen eines US-Agrarforums, sollen (heute bzw. morgen) die ersten Prognosen zu den US-Aussaatflächen 2017/18 bekannt gegeben werden. Der Markt geht gegenüber dem Vorjahr von einer größeren Sojabohnenfläche und einer kleineren Mais- und Weizenfläche aus. Am 31. März gibt das USDA dazu seine offizielle Schätzung raus.

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Raps konnte sich am Nachmittag den negativen Vorgaben vom Palmöl nicht mehr entziehen. Rückläufige Sojakurse im Rahmen der zügigen Ernte und hohen Erträge in Brasilien wirken ebenfalls negativ. Die wöchentlichen US-Exportverladedaten für Sojabohnen lagen zudem unter den Erwartungen. Für die Weizenkurse gibt es wenig Neues, einerseits festigt sich der russ. Rubel wieder gegenüber dem US-Dollar, auf der anderen Seite sollen in der Ukraine lediglich 5 % der Winterweizen- und Gersteflächen von Auswinterung bzw. Entwicklungsschäden betroffen sein. 82 % der Bestände sollen sich in einem guten Zustand befinden (18.02.2016: 63%). Der schwächere Euro gegenüber dem US-Dollar wirkt an der Matif nur leicht stabilisierend.

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Die Sojakurse haben in der Nachtbörse leicht von den Niederschlägen am Wochenende in Argentinien profitiert. Der schnelle Erntefortschritt bei der brasilianischen Sojaernte wirkt dagegen negativ auf die Kurse, 24,8 % der Fläche sollen per 17. Februar geerntet worden sein (Durchschnitt zu diesem Zeitpunkt 17,1 %). Der EU-Prognosedienst MARS geht in seinen aktuellen Daten von begrenzten Auswinterungsschäden in der EU aus. Die dafür in den Börsenkursen enthaltenen Risikoprämien könnten bald verschwinden. Der schwächere Euro gegenüber dem US-Dollar sorgt beim Raps zu Beginn für eine leichte Stabilisierung der Kurse.

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