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Börsenkurse

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Alle Preise und Notierungen ohne Gewähr, Börse:NYSE Liffe Paris. Die Daten sind 15 Minuten zeitverzögert.

Gestern gaben insbesondere die Ölsaatenkurse weiter nach. Heute morgen sind die Vorgaben etwas fester und die Verluste werden vorerst leicht abgebaut. Die US-Bestandsschätzung am Freitag Abend wird für Weizen per 01. März gegenüber dem Vorjahr höher erwartet. Der EU-Prognosedienst MARS geht in seinem aktuellen Report davon aus, dass sich die EU-Wintergetreide- und Ölsaatenbestände im Rahmen der Niederschläge im März von der Trockenheit am Anfang des Jahres erholt haben. MARS erwartet für die Ukraine und Nord-Afrika ebenfalls Weizenerträge, die über dem 5-Jahresschnitt liegen sollen.

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Zum Wochenende gaben die Kurse für Ölsaaten und Pflanzenöle erneut nach. Die feste Währung (EUR/USD 1,087) belastet die Kurse an der Matif auch am Anfang der neuen Woche zusätzlich. In Frankreich ist die Aussaat für Gerste unter sehr guten Bedingungen zu 91 % erledigt. Der Fokus richtet sich in dieser Woche auf die US-Anbauflächenschätzung und die Schätzung der Endbestände für Getreide und Ölsaaten (per 01. März) am Freitag Abend durch das USDA. Gegenüber dem letzten Jahr wird eine nochmals größere Sojabohnenaussaatfläche und eine kleinere Maisfläche erwartet.

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Nach wie vor belasten tägliche Meldungen über Rekordernten in Südamerika (Argentinien Sojaernte soll nun 56,5 Mio. t erreichen, letzte USDA-Schätzung 55,5 Mio. t) und gute Anbaubedingungen in den USA (die Niederschläge auf den Weizenflächen sollen an diesem Wochenende deutlich zunehmen), sowie Europa, Nord-Afrika und den Schwarzmeerländern die Börsenkurse für Getreide. Und der feste Euro gegenüber dem US-Dollar verbunden mit schwachen Energiekursen sowie rückläufigen Canolakursen in Kanada hat den Rapskursen an der Matif gestern weiter zugesetzt. Das sich die feste Währung negativ auf den EU-Export auswirkt haben die wöchentlichen Exportdaten für Weichweizen in dieser Woche gezeigt (nur 202 Tsd. t Weichweizenexport, aber 250 Tsd. t Maisimport). Die aktuelle Ernteschätzung für Getreide und Ölsaaten durch Coceral für 2017 liegt zwar unter den bisherigen Erwartungen der EU-Kommission, tritt bei dem negativen Umfeld allerdings in den Hintergrund.

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