C.3.3: Gewässer-/Erosionsschutzstreifen

Verpflichtungszeitraum: 5 Jahre

Gebietskulisse: Ja

Förderfähig ist die Neuanlage und Pflege von Gewässer- und Erosionsschutzstreifen. Gefördert werden Ackerflächen mit förderfähigen Kulturen, die im HALM-Layer „Erosion“ und/oder Oberflächengewässer“ liegen.

Weitere Infos:

  • Keine Förderung auf Flächen, auf denen die Anwendung von PSM und/oder stickstoffhaltigen Düngemitteln rechtlich verboten ist (jedoch Heranziehung zur Erfüllung des Verpflichtungsumfangs möglich).
  • So ist z. B. nach Änderung des Hess. Wassergesetzes (HWG) die Fläche von Gewässeroberkante bis 4 m nicht mehr förderfähig, dennoch kann sie zur Erfüllung des Verpflichtungsumfangs herangezogen werden. Es können dann noch maximal 26 m Streifen gefördert werden, um die Maximalbreite von 30 m nicht zu überschreiten.

Es gelten folgende Vorgaben:

  • Mindestgröße: 0,1 ha Fläche, 6 m Breite
  • Maximalgröße: 30 m Breite
  • Kennzeichnung im Gelände.
  • Kein Wechsel der Flächen.
  • Anlage des Streifens mit Saatgut nach Anlage 6c der Richtlinie; der Aufwuchs ist für 5 Jahre zu erhalten; Einkaufbelege aus denen Mischungsverhältnis und Saatgutmenge hervorgehen, müssen aufbewahrt werden.
  • Anlage von Erosionsschutzstreifen auf erosionsgefährdeten Flächen quer zum Verlauf der Hangneigung bzw. quer zur Hauptwindrichtung und in den Tiefenlinien.
  • Anlage von Gewässerschutzstreifen entlang von Gewässern.
  • Ausbesserung und Erneuerung des Aufwuchses erfolgt umbruchlos.
  • Nutzung des Aufwuchses ist zulässig.
  • Keine Anwendung von PSM und stickstoffhaltigen Düngern auf dem Streifen.
  • Keine dauerhafte Lagerung bzw. dauerhaftes Abstellen von Geräten, Maschinen und sons­tigen Gegenständen und Materialien.

Fördersatz: 700 €/ha Streifen