Börsenkurse

Die Kurse werden mit 15-minütiger Verzögerung angezeigt. Nach dem Login erscheinen hier Ihre individuellen Ab-Hof Preise. Durch Klicken auf die Kurszeile kommen Sie zum Chartverlauf der letzten 12 Monate.

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Alle Preise und Notierungen ohne Gewähr, Börse:NYSE Liffe Paris. Die Daten sind 15 Minuten zeitverzögert.

Welt:

Der Wetterbericht der nächsten 5-Tage zeigt wenig bis kein Regen über Europa oder den US Mais/Soja Regionen. Trotzdem belasten die anhaltenden Spannungen um Taiwan zwischen China und den USA nicht nur den Energiesektor sondern schüren auch die Sorge vor geringeren US Soja/Mais Exporten nach China. Im Juli Importiere China 7,88 Mio.t Sojabohnen das sind 0,9 Mio.t weniger als im Juli 2021. 

 

Europa:

Das französische Agrarministerium schätzt die eigene Weizenernte auf 33,9 Mio.t, damit wurde die Schätzung gegenüber dem Vormonat zwar angehoben, dennoch sind das 1,5 Mio.t weniger als im Vorjahr. Bedingt durch die anhaltende Trockenheit wird die Maisproduktion niedriger  erwartet, 12,7 Mio.t, im Vorjahr waren es 15,5 Mio.t.,

 

Schwarzmeer Region:

Russlands Agrarberatungsstelle IKAR erhöhte seine Schätzung der russischen Weizenernte um 4,5 Mio.t auf 95 Mio.t. begründet durch deutlich bessere Erträge in Zentralrussland und der Volga Region. In Zentral Russland ist letztes Jahr ein Großteil des Weizens erfroren, entsprechend gering viel die Ernte 21/22 mit 75 Mio.t aus. Damit würde die russische Weizen ernte 20 Mio.t höher als im Vorjahr und rund 10 Mio.t höher als die Rekordernte vor zwei Jahren ausfallen. Das USDA gab in der letzten Schätzung die Ernte noch mit 81,5 Mio.t an. Eine Anpassung am Freitag ist zu erwarten.

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Welt:

Der Konflikt zwischen China und den USA spitz sich weiter zu, begründet durch den Besuch von Nancy Pelosi in Taiwan. Außerdem sorgten schwache Konjunkturdaten aus China für deutliche Preisrückgänge beim Öl. Insgesamt überwiegen momentan eher die wirtschaftlichen Ängste mit klaren Anzeichen von einer globalen Rezession. FAS reduzierte seine Schätzung für argentinischen Weizen gegenüber dem Vorjahr um 4 Mio.t auf 18,5 Mio.t und geht damit von 1 Mio.t weniger aus als das USDA, entsprechend geringer sollen die Exporte ausfallen.

 

Europa:

Die EU Kommission senkte gegenüber der Vormonatsschätzung die Weichweizenproduktion der EU von 125 Mio.t auf 123,9 Mio.t. Mais wurde um 6,9 Mio.t auf 65,8 Mio.t abgesenkt. Für Raps werden knapp 18 Mio.t erwartet, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 1 Mio.t.

 

Schwarzmeer Region:

Gestern verließ das „erste“ Schiff mit 26 Tsd.t Mais nach 5 Monaten den Hafen in Odessa. Nach Angaben von Kiew sollen sich insgesamt 16 Schiffe bei Odessa aufgehalten haben, das dürften SovEcon zufolge weitere 580 Tsd.t entsprechen. Der Großteil davon Mais. Diese Schiffe werden seit Ende Februar festgehalten und es bleibt weiterhin unklar ob neue Schiffe eintreffen werden. Russischer Weizen ist weiterhin teurer als Europäischer (Matif). Durch die Rekordernte steigt allerdings der Abgabedruck. 

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Welt:

Die letzte Woche war geprägt vom Ukraine-Eportkorridor. Nach dem am Freitag der Vertrag unterzeichnet wurde gings börslich weiter ordentlich abwärts (siehe Chart). Getrübt wurde der Optimismus eines schnellen Exports an Getreide nachdem nicht mal 24 Stunden später russische Raketen im Hafengebiet Odessa eingeschlagen sind, es wurde zwar keine Infrastruktur zerstört sorgte jedoch für Zweifel an der Glaubwürdigkeit Russlands. Heute wurde von erneuten Raketenangriffen auf Mykolaiv und Odessa berichtet.

 

Europa:

Der europäische Dienst MARS hat gegenüber der Vormonatsschätzung die französische Rapserträge um 0,11 t/ha auf 3,3t/ha erhöht, insgesamt wurden die EU Erträge um 0,01 t/ha auf 3,13t/ha angehoben. Die Erträge beim Raps in Hessen sind bisher sehr gut. Beim Weizen werden die Erträge als Heterogen bezeichnet. Mars reduzierte seine Schätzung für Deutschen Weizen von zuletzt 7,5 t/ha auf 7,37 t/ha.

 

Schwarzmeer Region:

Die Russischen Weizenerträge verbessern sich mit fortschreitender Ernte, im Schnitt sind es 4,4 t/ha +24% gegenüber dem Vorjahr, dass sind gute Voraussetzungen für eine neue Rekordernte. Auch die Ukrainischen Weizenerträge verbessern sich, der Schnitt liegt bei 3,2 t/ha, -26% gegenüber dem sehr starken Vorjahr, allerdings werden jetzt die Gebiete beerntet, welche nicht so stark von der Trockenheit betroffen waren.

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