Börsenkurse

Die Kurse werden mit 15-minütiger Verzögerung angezeigt. Nach dem Login erscheinen hier Ihre individuellen Ab-Hof Preise. Durch Klicken auf die Kurszeile kommen Sie zum Chartverlauf der letzten 12 Monate.

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Alle Preise und Notierungen ohne Gewähr, Börse:NYSE Liffe Paris. Die Daten sind 15 Minuten zeitverzögert.

 

USA/Welt:

Die Rabobank senkte die Schätzung der brasilianischen Mais Ernte um 2 Mio.t auf 105 Mio.t, das USDA geht von 109 Mio.t aus. Dagegen wurde Schätzung der Sojabohne um 3,5 Mio.t auf 136 Mio.t angehoben, das gleiche Niveau wie auch das USDA angibt. In den USA schreitet die Aussaat der Sommerungen sehr gut voran, 19% des Sommerweizens sind bereits gesät, 7% über dem 5-Jahresschnitt. Die Winterweizenbestände werden zu 53% mit „gut bis sehr gut“ bewertet, unverändert zur Vorwoche. Angst vor Frostschäden treiben die Preise an der Börse.

 

Europa:

Der DRV hebt seine Schätzung für deutschen Weizen von 22,35 Mio.t auf 22,63 Mio.t an, das sind 0,487 Mio.t mehr als im Vorjahr. Begründet durch etwas mehr Fläche bei gleichem Ertrag. Raps wird Deutschlandweit auch mehr erwartet, 3,571 Mio.t, eine leichte Steigerung zum Vorjahr. FranceAgriMer bewertet französischen Weizen zu 86% mit „gut bis excellent“, etwas schlechter als in der Vorwoche, aber deutlich besser als noch im Vorjahr.

 

Schwarzmeer:

Es ist davon auszugehen, dass ukrainische Farmer aufgrund des aktuellen Preisniveaus der Ölsaaten versuchen werden soviel wie Sonnenblumen möglich auszusäen. In Bulgarien geht UkrAgroConsult  gegenüber dem Vorjahr von einer größer Sonnenblumenernte aus. Erwartet wird ein Zuwachs in der Anbaufläche sowie bessere Erträge. Auf der Wetterseite sieht es für Russland und die Ukraine sehr gut aus.

 

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USA/Welt:

Der WASD Bericht am Freitag brachte wenig neues, lediglich für China wurden der Weizen Verbrauch um 5 Mio.t erhöht, die Endbestände um 5 Mio.t verringert. Für Brasilien erhöhte man die Sojaproduktion um 2 Mio.t auf 136 Mio.t, weltweit erhöhen sich so die Bestände um 3 Mio.t auf 86,8 Mio.t, mehr als erwartet! Brasilianischer Mais bleibt unverändert bei einer erwarteten Produktion von 109 Mio.t. Zu beobachten bleibt jetzt die Entwicklung des Wetters. Für Südamerika sind die Aussichten weiter zu trocken. 

 

Europa:

Auch in Europa bleiben die Aussichten weiter zu trocken. In Frankreich gibt es Berichte über Frostschäden bei Raps und Wintergerste. Weizen wird aber unverändert zu 87% mit „gut bis exzellent“ bewertet. Weizen Exporte aus Frankreich waren letzte Woche mit 470 tsd.t ganz ok. Heute Abend wird die neuste Schätzung der französischen Getreidefläche veröffentlicht. Zuletzt wurden 4,86 Mio. ha Weizen erwartet, 15,2% mehr als im Vorjahr und 0,7% mehr als im Schnitt der letzten 5-Jahre.

 

Schwarzmeer:

Sowohl in Russland als auch in der Ukraine hinkt die Aussaat der Sommerungen zwar hinterher, aufgrund von Investitionen in das Equipment der letzten Jahre ist trotzdem mit einem schnellen Voranschreiten der Aussaat zu rechnen. Das IKAR rechnet mit einer russischen Weizenernte von 81 Mio.t, SovEcon geht von 80,7 Mio.t aus, +1,4 Mio.t mehr als vor einem Monat.

 

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USA/Welt:

Am Mittwoch kam es zu großen Kursprüngen. Auf der alten wie auf der neuen Ernte. Das USDA sorgte für überraschte den Markt mit geringeren Anbauflächen bei Mais und Soja. Die US-Anbaufläche für Soja schätzt das USDA auf 35,4 Mio. ha erwartet wurden 36,4 Mio. ha. Für Mais erwartete der Markt 37,6 Mio. ha, das USDA geht von 36,8 Mio.t aus. Allerdings sollte in diesem Zusammenhang bedacht werden, dass die aktuell sehr guten Preise für Mais und Soja dafür sorgen können, dass die Fläche nochmal deutlich ausgeweitet wird.

 

Europa:

Die Preise gehen nun auf breiter Front zurück. Es gibt von Seite der Mühlen kaum noch Bedarf für die alte Ernte. Ägypten hat gerade einen Weizentender zur Lieferung für August an Russland und Ukraine vergeben. Das Preisniveau liegt 50 USD/t niedriger als noch im letzten alterntigen Tender. 

 

Schwarzmeer:

In der Ukraine sind 6% mehr Gerstenfläche ausgesät als erwartet. Mit 1,4 Mio. ha wäre das die gleiche Fläche wie im Vorjahr. Die Maisfläche soll mit 5,3 Mio. ha etwas geringer ausfallen (2020 = 5,4 Mio.), Sonnenblumen werden auf einer Fläche von 6,4 Mio. ha erwartet, in etwa gleich dem Vorjahr, allerdings dürften auch hier die sehr hohen Preise für Sonnenblumenöl die Aussaatfläche eher noch ansteigen lassen.

 

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