Börsenkurse

Die Kurse werden mit 15-minütiger Verzögerung angezeigt. Nach dem Login erscheinen hier Ihre individuellen Ab-Hof Preise. Durch Klicken auf die Kurszeile kommen Sie zum Chartverlauf der letzten 12 Monate.

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Alle Preise und Notierungen ohne Gewähr, Börse:NYSE Liffe Paris. Die Daten sind 15 Minuten zeitverzögert.

USA/Welt:

In Australien wird bereits Ende des Monats neuerntige Ware im Export erwartet. Insgesamt sollen 5 Mio.t Raps produziert werden. Bleibt abzuwarten ob Australien Canada als größter Lieferant für Raps nach Japan ablöst. Japan importiert jährlich ca. 2,4 Mio.t. Das FAS erwartet für Argentinien 49,7 Mio.t Sojabohnen, 2,3 Mio.t weniger als das USDA und 1,5 Mio.t weniger als in der eigenen Vormonatsschätzung, begründet durch eine Verringerung der Fläche um 0,5 Mio. ha.

Europa:

Das französische Agrar Ministerium erhöhte vergangene Woche seine Schätzung zur französischen Maisernte von 13 Mio.t im Vormonat auf 13,9 Mio.t. Beim Weizen hingegen wurde die Prognose von 36,1 Mio.t auf 35,2 Mio.t gesenkt. Raps bleibt unverändert bei 3,3 Mio.t. France Agrimer erwartet französische Weizenexporte in Höhe von 9,6 Mio.t, 2 Mio.t mehr als im Vorjahr. Bis jetzt hat Frankreich laut EU-Kommission lediglich 0,7 Mio.t exportiert, diese Zahl ist aufgrund von technischen Problemen aber nicht belastbar wie hoch die Exporte tatsächlich sind bleibt abzuwarten! Die Weizenaussaat kommt gut voran, allerdings liegt die Maisernte mit 15% deutlich hinter dem Vorjahr, 2020 waren bereits 62% zur gleichen Zeit abgeschlossen.

Schwarzmeer Region:

Die Aussaat in der Ukraine schreitet weiter zügig voran. Die Rapsaussaat ist abgeschlossen, Winterweizen ist zu 63% im Boden. Mais ist auf 22% der Flächen geerntet, das entspricht 6,9 Mio.t insgesamt erwartet das USDA 38 Mio.t.

 

Vormerken:

Am 3. November findet unser jährliches Nacherntegespräch statt, die Veranstaltung wird sowohl Digital als Livestream, wie auch präsent stattfinden. Genauere Informationen folgen.

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USA/Welt:

Die Winterweizen Aussaat liegt gut in der Zeit und ist zu 21% abgeschlossen und damit gegenüber dem 5-Jahresschnitt 3% schneller. Ebenfalls gut kommt die Maisernte voran 10% sind bereits geerntet, 9% sind es im 5-Jahresschnitt.

 

Europa:

Gestern veröffentlichte Mars seinen Monatsbericht, demnach wird in Deutschland ein Ertrag von 10t/ha Mais erwartet, im Vorjahr waren es noch 9,59 t/ha. Ebenfalls deutlich besser als im Vorjahr soll die Maisernte in Frankreich ausfallen, 9,95 t/ha gegenüber 8,03 t/ha in 2020 werden erwartet. Für 2022 erwartet die FOP (Fédération Française des Producteurs d’Oléagineux et de Protéagineux) in Frankreich ein Zuwachs der Rapsfläche auf 1,15 Mio.t ha gegenüber 0,97 Mio. ha in diesem Jahr. FranceAgrimer senkte die Erwartungen der französischer Weizenexporte von 10,5 Mio.t im Vormonat auf 9,6 Mio.t. Die Endbestände werden zur letzten Schätzung ebenfalls von 3,7 Mio.t auf 2,9 Mio.t gesenkt. China hat zugestimmt die Qualitätskriterien für französischen Importweizen von 77 kg/hl auf 75kg/hl zu senken.

 

Schwarzmeer Region:

Das russische Analyse Haus IKAR senkte seine Weizenschätzung auf 74,5 Mio.t von ursprünglich 77 Mio.t im August, damit nähern sich die russischen Schätzungen weiter dem WASDE Bericht mit 72 Mio.t an.

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USA/Welt:

Der USDA Bericht vom Freitag brachte keine großen Überraschungen. In Australien werden 31,5 Mio.t Weizen erwartet 1,5 Mio.t mehr als im Vormonat. Bleibt abzuwarten ob in den nächsten Wochen ausreichend Regen in den Anbaugebieten fällt. Die US Mais-Produktion wird auf 380,9 Mio.t geschätzt, 6,3 Mio.t mehr als im Vormonat und 20,7 Mio.t mehr als im Vorjahr. Für Soja wurden die zu erwarteten Endbestände um 2,75 Mio.t auf 98,9 Mio.t angehoben. Neuen Schwung für Canola und Raps kommt aus der aktuellen Schätzung des StatCan, demnach werden in Kanada nur noch 12,7 Mio.t Canola erwartet, dass ist die kleinste Erntemenge seit 2010 und nochmals 1,3 Mio.t geringer als das USDA angibt (14 Mio.t von zuvor 16 Mio.t in der August Schätzung).

 

Europa:

Coceral verringerte vergangene Woche gegenüber der letzten Schätzung im Mai die EU-Weizenernte insgesamt um 2,5 Mio.t.. 2,2 Mio.t weniger in Deutschland, dafür geht man von 1,7 Mio.t mehr Weizen in Rumänien aus, damit fällt die diesjährige Ernte in Rumänien 4,5 Mio.t besser aus als im Vorjahr. Rekord. Die EU Importiere diese Woche 98 Tsd.t Raps, 91 Tsd.t stammen aus der Ukraine.

Schwarzmeer Region:

Das USDA beließ seine Weizenschätzung für Russland bei 72,5 Mio.t, SovEcon gibt die russische Ernte noch mit 75,4 Mio.t an. In der Ukraine erwartet SovEcon 31,7 Mio.t, 7 Mio.t mehr als im Vorjahr. Das USDA geht weiterhin von 33 Mio.t aus. So oder so Rekord!

Wichtig:

Dieses Jahr ist es besonders wichtig die Feuchtigkeit in eingelagerter Ware zu prüfen.

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