Börsenkurse

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Alle Preise und Notierungen ohne Gewähr, Börse:NYSE Liffe Paris. Die Daten sind 15 Minuten zeitverzögert.

USA/Welt:

Brasilien ist und bleibt weiter zu trocken, das schlägt sich auf die zu erwartenden Erträge durch. Agritel senkte die Schätzung der brasilianische Maisernte auf unter 100 Mio.t, zum Vergleich: Die USDA Schätzung ging zuletzt von 109 Mio.t aus. In den USA hingegen sorgen die trockenen Bedingungen für ein schnelles Voranschreiten der Soja und Mais Aussaat. Mais ist bereits zu 46% abgeschlossen (zum Vergleich im 5 Jahresschnitt: 36%) , Soja zu 24% (im 5-yrs 11%). Der Zustand des Winter-Weizen wird zu 48% mit „gut bis sehr gut“ bewertet, 1% weniger als in der Vorwoche und 7% weniger als im Vorjahr.

 

Europa:

FranceAgriMer bewertet den Zustand des französischen Weizen zu 81% mit „gut bis exzellent“, die beste Bewertung der letzten 5 Jahre. Die EU-Kommission senkte die eigene Prognose gegenüber dem Vormonat um 1,9 Mio.t auf 124,8 Mio.t, das entspricht aber einer Steigerung von 7,5 Mio.t zum Vorjahr, aufgrund deutlich besserer Bedingungen in Frankreich.

 

Schwarzmeer:

SovEcon erhöht die ukrainische Weizenschätzung von 27,8 Mio.t auf 28,6 Mio.t, im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 3,7 Mio.t. Für Mais fällt die neuste Schätzung ähnlich stark aus: mit 36,6 Mio.t soll eine Steigerung von 6,3 Mio.t gegenüber dem Vorjahr erreicht werden.

 

Die Märkte sind aktuell sehr volatil! Weitere/Kontinuierliche Verkäufe sind sinnvoll. Ausgehend von Mais/Soja überziehen unserer Meinung nach die Märkte aktuell. Korrekturen können genauso schnell über den Markt hereinbrechen, wie es schnell hoch ging. Aber bis zum Sommer erwarten wir weiter hohe Schwankungen und den ein oder anderen Wettermarkt.

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USA/Welt:

Die Mais Aussaat in den USA ist zu 17% vorangeschritten liegt leicht hinter dem 5-Jahresschnitt (-3%), dafür liegen die Gersten- und Sommerweizenaussaat deutlich über dem 5 Jahresschnitt. Gerste ist zu 35% abgeschlossen (+7% ggü. 5yrs) Sommerweizen zu 28% (+9% ggü. 5yrs). In Brasilien  bleibt es auch diese Woche  weiter trocken.  .

 

Europa:

Mars bewertet die europäischen Weizenerträge weiter gut. Im Schnitt sollen 5,64 t/ha geerntet werden. (+0,14 t/ha zum Vorjahr). In Deutschland wird von 7,86 t/ha ausgegangen (+0,04 t/ha zum Vorjahr), in Frankreich 7,06 t/ha (+0,33 t/ha zum Vorjahr). Deutschlandweit ist im Moment genug Wasser im Oberboden vorhanden, in Kombination mit den kühleren Temperaturen bis jetzt gute Voraussetzungen für gute Erträge.

 

Schwarzmeer:

Für die Ukraine werden ebenfalls gute Zustände des Winterweizens gemeldet. Entsprechend werden bessere Erträge (4,24 t/ha) gegenüber dem Vorjahr (3,88 t/ha) erwartet. Die Sommergerstenaussaat ist nicht so schnell wie in den beiden vorangegangen Jahren, diese waren allerdings auch überdurchschnittlich warm.

 

Die Märkte sind aktuell sehr volatil! Weitere/Kontinuierliche Verkäufe sind sinnvoll. Ausgehend von Mais/Soja überziehen unserer Meinung nach die Märkte aktuell. Korrekturen können genauso schnell über den Markt hereinbrechen wie es schnell hoch ging. Aber bis zum Sommer erwarten wir weiter hohe Schwankungen und den ein oder anderen Wettermarkt.

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USA/Welt:

Die Rabobank senkte die Schätzung der brasilianischen Mais Ernte um 2 Mio.t auf 105 Mio.t, das USDA geht von 109 Mio.t aus. Dagegen wurde Schätzung der Sojabohne um 3,5 Mio.t auf 136 Mio.t angehoben, das gleiche Niveau wie auch das USDA angibt. In den USA schreitet die Aussaat der Sommerungen sehr gut voran, 19% des Sommerweizens sind bereits gesät, 7% über dem 5-Jahresschnitt. Die Winterweizenbestände werden zu 53% mit „gut bis sehr gut“ bewertet, unverändert zur Vorwoche. Angst vor Frostschäden treiben die Preise an der Börse.

 

Europa:

Der DRV hebt seine Schätzung für deutschen Weizen von 22,35 Mio.t auf 22,63 Mio.t an, das sind 0,487 Mio.t mehr als im Vorjahr. Begründet durch etwas mehr Fläche bei gleichem Ertrag. Raps wird Deutschlandweit auch mehr erwartet, 3,571 Mio.t, eine leichte Steigerung zum Vorjahr. FranceAgriMer bewertet französischen Weizen zu 86% mit „gut bis excellent“, etwas schlechter als in der Vorwoche, aber deutlich besser als noch im Vorjahr.

 

Schwarzmeer:

Es ist davon auszugehen, dass ukrainische Farmer aufgrund des aktuellen Preisniveaus der Ölsaaten versuchen werden soviel wie Sonnenblumen möglich auszusäen. In Bulgarien geht UkrAgroConsult  gegenüber dem Vorjahr von einer größer Sonnenblumenernte aus. Erwartet wird ein Zuwachs in der Anbaufläche sowie bessere Erträge. Auf der Wetterseite sieht es für Russland und die Ukraine sehr gut aus.

 

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