Börsenkurse

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Alle Preise und Notierungen ohne Gewähr, Börse:NYSE Liffe Paris. Die Daten sind 15 Minuten zeitverzögert.

Welt:

Am Mittwoch veröffentlichte das USDA eine neue Schätzung. Die brasilianische Sojaproduktion wurde von zuvor 144 Mio.t (Rekord) auf 139 Mio.t gesenkt. Sie liegt damit 1 Mio.t über der letzten Ernte, die ebenfalls aufgrund anhaltender Trockenheit deutlich geringer ausgefallen ist als zuvor erwartet. Für Argentinien werden 46,5 Mio.t erwartet, eine Reduktion von 3 Mio.t gegenüber der Dezemberschätzung und 0,3 Mio.t mehr als in der letzten Ernte. Weltweit kommt es zu einem Bestandsabbau von 4,6 Mio.t gegenüber dem Vorjahr, im Dezember wurde noch ein Bestandsaufbau von 2,2 Mio.t erwartet.

 

Europa:

Die EU-Kommission konnte letzte Woche die Zahlen für Frankreich vervollständigen, 4,1 Mio.t Weizen wurden aus Frankreich exportiert. Zur selben Zeit im Vorjahr waren es 3,9 Mio.t, allerdings war die Ernte auch 7 Mio.t geringer ausgefallen als in diesem Jahr.

 

Schwarzmeer Region:

Die russischen Weizenexporte liegen mit 22,7 Mio.t 18% hinter dem Vorjahr. Größter Importeur ist die Türkei mit 4,5 Mio.t, gefolgt von Ägypten mit 3,5 Mio.t. Das ukrainische Agrarministerium erhöht seine Prognose der gesamten Getreide Exporte von 64,2 Mio.t auf 65,2 Mio.t. Das USDA geht von 63,8 Mio.t aus (18,8 Mio.t mehr als im schwachen Vorjahr, davon 24,2 Mio.t Weizen (Im Vorjahr waren es 16,8 Mio.t Weizen)

 

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Welt:

Das Wetter in Brasilien und Argentinien bleibt weiterhin Thema, in beiden Ländern ist es insgesamt zu trocken, die bisherigen Regenfälle liegen deutlich unter dem normalen Niveau. Lediglich in Mato Grosso (25% der brasilianischen Soja Ernte) lag der Niederschlag leicht über dem normalen Niveau. Allerdings soll es nächste Woche Entspannung durch Niederschläge geben, im Vorfeld gibt es schon mal Entspannung an der US-Börse. Das Analysehaus Agrural senkte seine Schätzung für die brasilianische Sojaernte von zuletzt 144,7 Mio.t auf 133,4 Mio.t. Das USA ging im Dezember noch von einer Rekordernte in Höhe von 144 Mio.t aus. Morgen Abend erscheint der neue USDA Bericht.

Europa:

Die EU- Kommission hat wieder aktuelle Daten für die französischen Exporte. Insgesamt exportierte Frankreich bis Anfang dieser Woche 4,1 Mio.t Weizen, zum Vergleich im Vorjahr waren es 3,9 Mio.t, allerdings war die Ernte im Vorjahr auch deutlich geringer ausgefallen.

Schwarzmeer Region:

SovEcon erhöht seine Schätzung der russischen Weizenernte für 2022 von zuletzt 80,7 Mio.t auf 81,3 Mio.t, für die Ukraine werden aufgrund einer höher als bisher erwartet Anbaufläche 29,1 Mio.t Weizen erwartet, das sind 2 Mio.t mehr als bisher geschätzt. Zum Vergleich dieses Jahr sind es 33 Mio.t. Rekord.

In eigener Sache:

Das Jahr 2022 bringt neue Herausforderungen aber auch einige Änderungen mit sich. Der Pauschalierungssatz wurden von 10,7% auf 9,5 % abgesenkt und Betriebe mit einem Jahresumsatz über 600.000€ müssen ab dem 01.01.2022 die Regelbesteuerung anwenden. Sollten Sie von einer Umstellung betroffen sein, oder haben sich selbst für die Regelbesteuerung entschieden bitten wir Sie uns möglichst bald eventuelle Änderungen mitzuteilen.

 

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Welt:

Am Donnerstag veröffentlichte das USDA eine neue Schätzung. Gegenüber dem Vormonat wurde die australische Weizenernte um 2,5 Mio.t auf 34 Mio.t erhöht (Rekord). Russland um 1 Mio.t auf 75,5 Mio.t. Insgesamt werden die weltweiten Endbestände beim Weizen um 2,4 Mio.t höher angesetzt als noch im November. Weiterhin unklar ist welcher Anteil der australischen Ernte Qualitätsprobleme hat und wie hoch die russische Exportquote tatsächlich ausfallen wird. Schwächer wurde die kanadische Rapsernte geschätzt, 12,6 Mio.t gegenüber 13 Mio.t im November, das entspricht jetzt etwa der Schätzung von StatCan.

 

Europa:

Gestern veröffentliche Coceral seine erste Schätzung für die Ernte 2022, demnach sollen in der EU27+UK 139,8 Mio.t Weizen geerntet werden, dass wären 3,4 Mio.t weniger als in diesem Jahr und wird begründet durch geringere Flächen in Frankreich und geringer Erträge in der Balkan Region. In Deutschland wird eine Produktionssteigerung um 0,5 Mio.t gegenüber der aktuellen Ernte erwartet. Beim Raps wird durch eine Ausweitung der Anbaufläche in Deutschland, Frankreich, Rumänien und Groß Britannien ebenfalls die Produktion von 18,5 Mio.t in diesem Jahr auf 20 Mio.t in der neuen Ernte geschätzt.

 

Schwarzmeer Region:

SovEcon schätzt die russische Weizenernte auf 75,4 Mio.t (incl. Krimm 0,9 Mio.t) und bewertet die USDA Schätzung als zu optimistisch. Das USDA erhöhte die ukrainische Maisernte um 2 Mio.t auf 40 Mio.t (neuer Rekord).

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