Börsenkurse

Die Kurse werden mit 15-minütiger Verzögerung angezeigt. Nach dem Login erscheinen hier Ihre individuellen Ab-Hof Preise. Durch Klicken auf die Kurszeile kommen Sie zum Chartverlauf der letzten 12 Monate.

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Alle Preise und Notierungen ohne Gewähr, Börse:NYSE Liffe Paris. Die Daten sind 15 Minuten zeitverzögert.

USA/Welt:

 

In der letzten Woche wurde bereits die Verdopplung der Exportzölle von 25€/t auf 50€/t aus Russland angedeutet, zusätzlich wurden dann am Mittwoch noch Zölle für Gerste (10€/t) und Mais (25€/t) besprochen und eine mögliche Weiterführung von Zöllen auf die neue Ernte, in Kombination mit den verringerten Zahlen des USDA Bericht am Dienstagabend brachte das eine deutlichen Kursaufschwung mit sich. Der steile Anstieg der Kurse kann aber auch Gewinnmitnahmen zur Folge haben! Beobachten. 

 

Europa:

Exporte aus der EU sind diese Woche schwächer. 385 Tsd.t Weizen wurden exportiert, 308 Tsd.t Mais dafür importiert. Regen über weiten teilen der EU wirkt sich positiv auf die Bodenfeuchte aus, davon profitiert sowohl das Wintergetreide als auch Ölsaaten.

 

Schwarzmeer:

Frost in der Schwarzmeer-Region dürfte keine großen Auswirkungen auf den Weizen haben, dieser wird von einer ausreichend dicken Schneedecke geschützt.

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USA/Welt:

Das USDA verringerte die Mais Schätzung für die USA zum Vormonat um 8,2 Mio.t, für Argentinien um 2,5 Mio.t und für Brasilien um 1 Mio.t. Damit reduziert sich der gesamte Weltendbestand im Mais von noch im Dezember geschätzten 289 Mio.t um 7,6 Mio.t auf 283,83 Mio.t. Das unterstützt nicht nur Mais, davon profitiert auch der Weizen. Die argentinisches Sojaproduktion reduzierte man um 2 Mio.t von ursprünglich geschätzten 50 Mio.t im Dezember. Die Endbestände sind ebenfalls von noch im Dezember geschätzten 27,6 Mio.t auf 25,6 Mio.t reduziert worden. Auch in den USA senkte man die Sojaproduktion um knapp 1 Mio.t.

 

Europa:

In Europa bleiben die Getreideexporte auch im neuen Jahr weiter gut, Frankreich konnte 540 Tsd.t Weizen in der vergangenen Woche exportieren, gesamt EU waren es 742 Tsd.t.

 

Schwarzmeer:

In Russland wird über eine Erhöhung der Exportzölle von bisher 25 €/t auf vermutete 50€/t diskutiert, da der erhoffte Effekt die russischen Inlandspreise zu senken aufgrund weiter anziehender Weltmarktpreise ausbleibt.

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USA/Welt

Mit 407 Tsd.t Soja sind die US-Exportverkäufe letzte Woche schwach ausgefallen. Auch Weizen lag mit 446 Tsd.t am unteren Ende der Erwartungen. Das drückte die Kurse bei den Ölsaaten als auch beim Getreide. Etwas Unterstützung bot eine leicht schwächere Schätzung von Stat. Can, diese senkten die kanadische Rapsernte von zuvor 19,3 Mio.t auf 18,7 Mio.t. StoneX schätzt die brasilianische Soja Ernte auf 133,5 Mio.t 9 Mio.t mehr als im Vorjahr. Mais wurde von zuvor 111,1 Mio.t auf 109,3 Mio.t reduziert aber noch 7 Mio.t mehr als im Vorjahr, Rekord! Die US-Börsen laufen aktuell verhältnismäßig schwächer als die europäischen: So war vor einem Monat Weizen an der cbot in Chicago nur 13 EUR günstiger als an der Matif. Aktuell ist der Anstand auf 36 EUR/t angewachsen. Hier könnte sich für das Neue Jahr Rückschlagpotential für europäischen Weizen aufbauen.

Europa

Gestern konnte die EU-Kommission endlich mal Zahlen ohne „technische Probleme“ veröffentlichen und siehe da, mit 1,12 Mio.t Weizen waren die vergangen 1,5 Wochen gar nicht so schlecht, dass sollte etwas Unterstützung bieten. Dämpfend wirkt weiterhin ein schwacher Dollar. In den letzten Wochen wurde viel Raps in die EU Importiert. Der Großteil stammt aus Kanada und der Ukraine. Insgesamt importierte die EU seit 1.07.2020 1,85 Mio.t aus der Ukraine und 1,04 Mio.t aus Kanada, das entspricht bereits mehr als der Hälfte zum gesamten Vorjahr (respektive 2,8 Mio.t und 1,99 Mio.t.).

Schwarzmeer-Region

Wie schon in der letzten Woche, sind die Fröste in Russland weiterhin noch kein Problem für den Weizen.

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