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Agrardiesel-Anträge

 

 

Agrardieselrückvergütung

Wie beinahe jedes Jahr ändern sich auch für das Entlastungsjahr 2018 die Formalien zur Antragstellung. Hier eine kurze Zusammenfassung

Benötigte Unterlagen:

• Antrag auf Steuerentlastung für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (Vordruck 1140) oder

• Vereinfachter Antrag auf Steuerentlastung für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (Vordruck 1142) sowie

• Erklärung über die im vorangegangenen Kalenderjahr erhaltenen Steuerentlastungen (§5 EnSTransV) (Vordruck 1462) oder

• Antrag auf Befreiung von der Abgabepflicht für Anzeigen und Erklärungen nach §§4 und 5 EnSTransV (§6 EnSTransV) (Vordruck 1463)

 

Entlastungsanträge 1140 und 1142

Die Inhalte der Anträge 1140 und 1142 bleiben weitestgehend gleich. NEU ist die Angabe eines Betriebsübergabe-Datums bei geplanter Übergabe, rechts oben auf dem Formular.

Wir empfehlen die Online-Variante zu verwenden, diese wird gegenüber einem Papierantrag beim Zoll vorrangig abgearbeitet.

Beachten Sie aber: Der reine Online-Antrag ist hier NICHT ausreichend. Es MUSS der komprimierte Antrag (letzte Seite) ausgedruckt und unterschrieben dem Hauptzollamt vorliegen, ansonsten gilt der Antrag als nicht gestellt!

 

 

Vorangegangene Steuerentlastungen bisher die Formulare 1462 oder 1463:

Hier neu: die Meldung nach der Energiesteuer- und Stromsteuer-Transparenzverordnung (EnSTransV), die bisher mit den Formularen 1462 bzw. 1463 erfolgte.

Ab 12.01.2019 ist eine elektronische Datenübermittlung verpflichtend!

Reine Papieranträge werden NICHT mehr berücksichtigt!

Unter https://enstransv.zoll.de ist:

1. eine Registrierung mit Einrichtung eines Benutzerkontos (Benutzername und Passwort) des jeweiligen Antragstellers vorzunehmen (wichtig ist eine E-Mail-Adresse!)

2. der per E-Mail erhaltene Registrierungslink zu bestätigen

3. die restlichen Daten zum Betrieb anzugeben

4. auf die Freischaltung des Zolls zu warten (kommt per Mail) und

5. die Anzeige- und Erklärungspflicht (bisher 1462 bzw. 1463) vorzunehmen

 

 

Spätester Termin zur Meldung bleibt wie bisher der 30.06. des jeweiligen Jahres. Wenn Sie an diesem Tag erst die Registrierung vornehmen, so entsteht eine Fristversäumnis, da die Zollverwaltung einige Tage (eine Woche) zur Freischaltung benötigt.